9. Februar: Wieso feiern wir den Zahnschmerz?

Schmerzen beim Kauen, bei Berührung oder bei heißen und kalten Speisen – und noch schlimmer: ein dumpfer, pulsierender Dauerschmerz. Zahnschmerzen können unerträglich sein und oft helfen Schmerzmittel kaum.

Am 9. Februar ist der Internationale Tag des Zahnschmerzes. Wer feiert schon Schmerzen? Tatsächlich wird an diesem Tag auch der heiligen Apollonia von Alexandria gedacht, der Schutzpatronin der Zahnheilkunde.

„Zum Glück kann man Zahnschmerzen vorbeugen. Aber man sollte sie nicht ignorieren, denn sie können ein Warnsignal sein“, sagt Dr. Christian Öttl, Bundesvorsitzender des FVDZ. „Von Karies über Entzündungen bis hin zu Infektionen – Zahnschmerzen können viele Ursachen haben.“ Sie können sogar auf Probleme in anderen Körperbereichen hinweisen, etwa Kopf-, Ohren- oder Brustschmerzen. Auch eine Nasennebenhöhlenentzündung, ein gereizter Gesichtsnerv oder sogar ein drohender Herzinfarkt können sich durch Zahnschmerzen bemerkbar machen.

Bei Zahnschmerzen sollte man sich von einer Zahnärztin beraten lassen. Eine zahnfreundliche Ernährung mit Xylit kann zusätzlich unterstützend wirken.