
Wenn Sie Xylit schon kennen, wissen Sie, dass es einen kühlenden Effekt hat. Der heutige Tipp wird Ihnen helfen, diesen Effekt in der Küche zu Ihrem Vorteil zu nutzen.
Xylit hat chemisch ausgedrückt eine negative Lösungswärme von -36.6 cal/g. Das bedeutet, dass die Auflösung von Xylit Energie benötigt. Diese Energie entzieht Xylit aus der Umgebung in Form von Wärme und kann sich nur so auflösen. Durch diesen Prozess empfindet man Xylit als kühlend.
Der kühlende Effekt macht Xylit vor allem in erfrischenden Bonbons und Kaugummis mit Pfefferminz-Geschmack zu einem beliebten Süssungsmittel.
Nun wollen Sie ja wahrscheinlich nicht, dass Ihre Zimtsterne wie ein Erfrischungs-Bonbon oder ein Kaugummi, welcher eisige Frische verspricht, schmeckt!
Grundsätzlich kann man sagen, dass sich Xylit aus diesem Grund nicht für wärmende Speisen, wie z.B. Zimtsterne eignet, sondern eher für solche fruchtiger und saurer Natur.
Wer nun aber dennoch seine Zimtsterne oder andere wärmende Desserts mit Xylit machen möchte, dem empfehle ich:
- auf die Glasur zu verzichten.
- die Zimtsterne an der Luft zu trocknen und nicht zu backen. Damit kommt der kühlende Effekt praktisch nicht zum tragen.
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Wir würden uns über Rückmeldungen zu Ihren Erfahrungen mit diesem Tipp freuen! Wie sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis? Hat etwas bei Ihnen nicht funktioniert? Haben Sie Fragen?
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Dies ist ein Beitrag des Xylosan Adventskalenders 2016. Der Beitrag ist ausschliesslich heute gültig und zugänglich. Jeden Tag schenken wir entweder einen wertvollen Tipp, wie Sie Xylit in der Adventszeit am besten einsetzen können, ein Rezept oder einen besonderen Rabatt auf unsere Produkte.